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Eine Markise montieren zu lassen kostet komplett ca. 1.500–5.000 €. Eine einfache Gelenkarm-Markise gibt es ab ca. 800 €, eine Kassetten-Markise ab ca. 1.500 €. Die Montage durch einen Fachbetrieb kostet zusätzlich ca. 300–800 € – abhängig von Größe, Fassade und Antrieb. Bei Mietwohnungen ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters erforderlich.
Eine Markise verwandelt Balkon oder Terrasse in einen Schattenplatz – ohne fest gebautes Dach. Bei guter Qualität hält sie 15–20 Jahre. Aber: Die Montage ist anspruchsvoll, weil die Statik der Fassade stimmen muss und die Markise enorme Kräfte bei Wind aushalten muss. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was eine Markisenmontage 2026 kostet, welche Arten es gibt und worauf Sie achten sollten.
| Markisenart | Kosten Material (ca.) | Geeignet für |
|---|---|---|
| Gelenkarm-Markise (offen) | 800–1.800 € | Einfacher Sonnenschutz, geschützte Lagen |
| Hülsen-Markise | 1.000–2.200 € | Schutz für Markisentuch, mittlere Lagen |
| Halbkassetten-Markise | 1.300–2.800 € | Gute Witterungsbeständigkeit |
| Vollkassetten-Markise | 1.800–4.500 € | Maximaler Witterungsschutz, langlebig |
| Wintergarten-Markise | 2.000–6.000 € | Senkrechte Beschattung, Glasdach |
| Pergola-Markise | 3.000–8.000 € | Große Flächen, ohne Hauswand |
Klassiker für Balkon und Terrasse. Die Stoffbahn wird über Gelenkarme nach vorn ausgefahren. Günstig in der Anschaffung, aber das Tuch ist im eingefahrenen Zustand nicht geschützt – nicht ideal für stark witterungsexponierte Lagen.
Tuch und Arme verschwinden komplett in einer Aluminium-Kassette. Bietet besten Schutz vor Witterung – ideal für freie Lagen ohne Vordach. Hat eine längere Lebensdauer und sieht im eingefahrenen Zustand aufgeräumter aus.
Zwischen Gelenkarm und Vollkassette. Das Tuch ist geschützt, die Arme bleiben aber sichtbar. Guter Kompromiss aus Preis und Schutz.
| Kostenpunkt | Preis (ca.) |
|---|---|
| Markise mit Handkurbel (3–4 m breit) | 800–2.000 € |
| Markise mit Elektromotor (3–4 m breit) | 1.200–3.000 € |
| Markise mit Funkfernbedienung | +100–300 € |
| Wind- und Sonnensensor | +150–400 € |
| Smart-Home-Steuerung | +200–500 € |
| LED-Beleuchtung im Volant | +150–400 € |
| Heizstrahler an Markise | +200–600 € |
| Volant (verlängerter Stoff vorn) | +50–150 € |
| Montage durch Fachbetrieb | 300–800 € |
| Statik-Prüfung der Hauswand (falls nötig) | 150–400 € |
| Gerüst (bei Obergeschoss) | 200–600 € |
| Anfahrt / Aufmaßtermin | 0–80 € (oft kostenlos) |
Komplett-Beispiel: 4 m breite Vollkassetten-Markise mit Motor, Funkfernbedienung und Windsensor inkl. Montage durch Profi: ca. 2.800–4.500 €.
Eine Markise belastet die Hauswand stark – besonders bei Wind. Eine 4 × 3 m große Markise hat eine Angriffsfläche von 12 m². Bei Windstärke 6 wirken Kräfte von mehreren hundert Kilogramm. Deshalb:
Unbedingt Fachbetrieb beauftragen: Eine schlecht montierte Markise kann bei einem Sturm aus der Wand reißen und Schäden verursachen – Personenschäden inklusive. Bei einem Eigeneinbau zahlt im Schadenfall keine Versicherung. Lassen Sie die Statik im Zweifel prüfen.
Erhalten Sie kostenlos Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region – inklusive Aufmaß, Montage und Garantie.
Kostenlos Angebote erhaltenBei einer Mietwohnung dürfen Sie nicht einfach eine Markise an die Hauswand schrauben. Es ist eine bauliche Veränderung – und die braucht die schriftliche Zustimmung des Vermieters. So gehen Sie vor:
Tipp: Manche Vermieter lehnen Markisen wegen Optik (einheitliches Erscheinungsbild) oder Statik ab. Eine freistehende Markise (Standmarkise) ohne Wandbefestigung ist oft eine gute Alternative – die braucht meist nur eine einfache Zustimmung.
Auch als Eigentümer in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) brauchen Sie meist die Zustimmung der Eigentümerversammlung. Die Hauswand ist Gemeinschaftseigentum – Eingriffe in die Fassade müssen beschlossen werden. Bei einer Eigentumswohnung sollten Sie das auf der nächsten Versammlung als Tagesordnungspunkt einbringen.
Bei einem Einfamilienhaus entscheiden Sie frei – beachten Sie aber kommunale Vorgaben (Gestaltungssatzung in einigen Innenstadtbereichen, Denkmalschutz bei Altbauten).
Ein Fachbetrieb kommt vorbei, misst die Fläche aus, prüft die Hauswand und schlägt geeignete Markisenmodelle vor. Dauert ca. 30–60 Minuten. Meist kostenlos oder mit geringem Aufpreis (wird bei Auftragsvergabe gutgeschrieben).
Mindestens 2–3 Angebote einholen. Auf gleiche Spezifikationen achten: Breite, Ausfall, Stoff, Antrieb, Sensoren, Garantie. Preisunterschiede von 20–40 % sind normal.
Schriftliche Auftragsbestätigung mit allen Details: Markisenmodell, Stoff-Farbe, Antrieb, Lieferzeit (oft 2–6 Wochen), Montagetermin, Festpreis, Garantie.
Dauert je nach Größe und Wandtyp 2–6 Stunden. Bei Obergeschoss-Montage wird Gerüst oder Hubsteiger benötigt. Der Profi montiert Halterungen, hängt die Markise ein und richtet sie aus.
Bei Motormarkisen ist ein Stromanschluss nötig. Der Fachbetrieb erledigt das oft mit – oder bringt einen Elektriker mit. Bei Solar-Markisen entfällt das.
Sie werden in die Bedienung eingewiesen, bekommen die Funkfernbedienung erklärt und nehmen die Markise gemeinsam ab. Bei Mängeln direkt schriftlich festhalten.
Eine gute Markise hält 15–20 Jahre. Der Stoff hat oft eine Garantie von 5 Jahren, das Gestell 5–10 Jahre. Tipps für lange Lebensdauer:
Eine komplette Markise inklusive Montage kostet ca. 1.500–5.000 €. Eine einfache Gelenkarm-Markise ab ca. 800 € (Material) plus 300–500 € Montage. Eine Vollkassetten-Markise mit Motor und Sensoren liegt bei 2.800–4.500 € komplett.
Für geschützte Lagen (mit Dach oben) reicht eine Gelenkarm-Markise. Bei freistehenden Balkonen oder Terrassen ohne Vordach empfiehlt sich eine Kassetten-Markise – sie schützt das Tuch vor Regen und Schmutz. Bei sehr großen Flächen lohnt sich oft eine Pergola-Markise.
In der Regel nicht – Markisen sind in den meisten Bundesländern verfahrensfrei. Ausnahmen können bestehen bei sehr großen Markisen über 5 m Ausfall, bei Denkmalschutz oder in Bereichen mit Gestaltungssatzung. Im Zweifel beim Bauamt nachfragen.
Theoretisch ja – praktisch sollten Sie das einem Fachbetrieb überlassen. Gründe: Hohe Belastung der Hauswand, statische Berechnung, fachgerechte Dübel, oft Gerüst nötig. Bei Eigeneinbau zahlt im Schadenfall keine Versicherung. Außerdem geht meist die Herstellergarantie verloren.
Bei guter Qualität und Pflege ca. 15–20 Jahre. Das Tuch muss meist nach 8–12 Jahren ersetzt werden (Kosten ca. 400–800 €). Das Gestell selbst hält oft 20+ Jahre. Bei einer Vollkassette ist die Lebensdauer länger als bei einer offenen Markise.
Ja, fast immer. Der Windsensor fährt die Markise automatisch ein, wenn es zu stürmisch wird – das schützt die Markise vor Schäden. Der Sonnensensor sorgt für automatisches Ausfahren bei Sonneneinstrahlung. Der Aufpreis von 150–400 € lohnt sich schnell.
Bei nicht-eingefahrener Markise im Sturm zahlt die Versicherung oft nicht (Fahrlässigkeit). Mit Windsensor lässt sich das vermeiden. Wohngebäudeversicherungen decken meist Sturmschäden ab Windstärke 8 ab – prüfen Sie Ihre Police vor dem Einbau.
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