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Was kostet eine Wärmepumpe? Preise & Förderung 2026

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 2026 inklusive Einbau meist zwischen 15.000 und 30.000 Euro. Erdwärmepumpen mit Bohrung liegen wegen der Erschließung höher, oft bei 20.000 bis 40.000 Euro. Das Gerät allein macht etwa 9.000 bis 15.000 Euro aus, der Rest entfällt auf Montage, Speicher und die Anpassung des Heizsystems. Über die staatliche KfW-Förderung lässt sich der Eigenanteil deutlich senken. Die genaue Summe hängt von Gebäude, Heizlast und Wärmequelle ab. Bei AuftragsGlück erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region.

15.000-30.000 €
Luft-Wasser inkl. Einbau
20.000-40.000 €
Erdwärme (mit Bohrung)
bis 70 %*
Förderung möglich (*siehe Hinweis)
Geprüft
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Bitte beachten: Alle Preise sind Richtwerte (Stand 2026) zur ersten Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Gebäude, Heizlast, Wärmequelle, Region und Anbieter ab und können im Einzelfall abweichen. Ein verbindlicher Preis ergibt sich erst aus einem konkreten Angebot.
Wichtig zur Förderung (Stand 11.07.2026): Die KfW-Förderung für den Heizungstausch (Programm 458) wird derzeit neu gefasst. Nach Angaben der KfW sind bis zum 20. Juli 2026 keine neuen Anträge möglich; ab dem 21. Juli 2026 gelten neue, teils gekürzte und sozial gestaffelte Konditionen. Die unten genannten Fördersätze geben den bisherigen Stand wieder und können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen daher unbedingt direkt bei der KfW, bevor Sie feste Beträge einplanen.

Wärmepumpe Preistabelle 2026 (Richtwerte)

Die folgende Tabelle zeigt typische Preisspannen inklusive Einbau, jeweils vor Abzug einer Förderung. Es handelt sich um Richtwerte aus mehreren Marktquellen, nicht um verbindliche Festpreise.

Typ Gesamt inkl. Einbau Besonderheit
Luft-Wasser-Wärmepumpe 15.000-30.000 € häufigste Wahl, keine Bohrung nötig
Sole-Wasser (Erdwärme) 20.000-40.000 € Erdsondenbohrung nötig
Wasser-Wasser (Grundwasser) 25.000-45.000 € Brunnen & Genehmigung nötig
Gerät allein (ohne Einbau) 9.000-15.000 € je nach Leistung und Modell
Erdsondenbohrung (Anteil) 5.000-20.000 € ca. 50-80 € pro Bohrmeter
Gut zu wissen: Rund 80 bis 95 Prozent der eingebauten Wärmepumpen sind Luft-Wasser-Geräte – sie sind am günstigsten und ohne Bohrung in meist zwei bis drei Tagen installiert. Im Preis enthalten sein sollten unter anderem Pufferspeicher, Warmwasserspeicher, der hydraulische Abgleich und die Demontage der Altanlage.

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Welche Typen von Wärmepumpen gibt es?

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Nutzt die Außenluft als Wärmequelle. Günstigste und häufigste Variante, keine Bohrung nötig, schnelle Installation. Moderne Geräte mit R290-Kältemittel schaffen auch höhere Vorlauftemperaturen für Bestandsgebäude.

Sole-Wasser (Erdwärme)

Bezieht Wärme aus dem Erdreich über Erdsonden oder Flächenkollektoren. Sehr effizient und langlebig, aber teurer wegen der Bohrung und mit mehr Planungsaufwand.

Wasser-Wasser (Grundwasser)

Nutzt Grundwasser als Quelle und arbeitet sehr effizient. Erfordert einen Saug- und Schluckbrunnen sowie eine behördliche Genehmigung, daher eher für geeignete Grundstücke.

Passt sie zu meinem Haus?

Wichtig sind eine ausreichende Dämmung und Heizflächen mit niedriger Vorlauftemperatur (Fußbodenheizung oder große Heizkörper). Ein Fachbetrieb prüft die Heizlast und empfiehlt das passende System.

Was beeinflusst die Kosten?

Wärmequelle

Luft ist am günstigsten, Erdwärme und Grundwasser sind wegen Bohrung oder Brunnen aufwändiger und teurer.

Heizlast und Gebäude

Größe, Dämmzustand und benötigte Leistung bestimmen die Gerätegröße. Gut gedämmte Häuser brauchen kleinere, günstigere Anlagen.

Zustand der Heizung

Müssen Heizkörper getauscht, Leitungen angepasst oder die Altanlage entsorgt werden, steigen die Kosten entsprechend.

Region und Anbieter

Handwerkerpreise unterscheiden sich regional deutlich. Der Preis für dieselbe Anlage kann zwischen Betrieben mehrere Tausend Euro auseinanderliegen.

Tipp: Holen Sie mehrere Angebote ein und achten Sie auf den vollständigen Leistungsumfang (Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich, Speicher, Entsorgung der Altanlage). Über AuftragsGlück erreichen Sie mit einer Anfrage mehrere geprüfte Fachbetriebe.

KfW-Förderung für Wärmepumpen 2026

Aktueller Hinweis (Stand 11.07.2026): Die Förderkonditionen werden gerade umgestellt. Bis 20. Juli 2026 sind laut KfW keine neuen Anträge möglich, ab 21. Juli 2026 gelten neue Bedingungen. Die folgenden Angaben geben den bisherigen Stand wieder und dienen nur der Orientierung. Verbindliche und aktuelle Fördersätze erfahren Sie direkt bei der KfW.

Der Heizungstausch im selbst genutzten Bestandsgebäude wird über das KfW-Programm 458 (Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude, BEG) als Zuschuss gefördert. Bisher galt: eine Grundförderung von 30 Prozent, dazu mögliche Boni (zum Beispiel Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus), insgesamt gedeckelt auf bis zu 70 Prozent. Die förderfähigen Kosten waren auf 30.000 Euro pro Wohneinheit begrenzt – also maximal rund 21.000 Euro Zuschuss.

Wichtige Reihenfolge

Der häufigste Fehler: erst den Handwerker beauftragen, dann die Förderung beantragen. Üblich ist, zuerst einen Fachbetrieb einzubinden und den Vertrag an die Förderzusage zu koppeln, und erst nach der Zusage endgültig zu starten. Die genauen Schritte und Fristen nennt die KfW.

Zusätzliche Landesprogramme

Neben der Bundesförderung bieten einige Bundesländer und Kommunen eigene Zuschüsse an, die sich teils kombinieren lassen. Auch diese Konditionen ändern sich regelmäßig – ein Blick vor Antragstellung lohnt sich.

Betriebs- und Wartungskosten

Stromkosten

Die jährlichen Stromkosten liegen je nach Gebäude, Effizienz und Tarif grob bei etwa 900 bis 1.800 Euro. Ein spezieller Wärmepumpentarif und eine Photovoltaikanlage können die Kosten spürbar senken.

Wartung

Für die regelmäßige Wartung sind grob 180 bis 280 Euro pro Jahr üblich. Die Lebensdauer liegt typischerweise bei 15 bis 20 Jahren, bei Erdwärme oft länger.

Wirtschaftlichkeit: Gegenüber einer Gasheizung sind die laufenden Kosten je nach Fall meist niedriger, und der steigende CO₂-Preis verteuert fossile Brennstoffe zusätzlich. Wie schnell sich die Investition rechnet, hängt stark von Gebäude, Förderung und Strompreis ab.

Häufige Fragen zu Wärmepumpen-Kosten

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbau?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 2026 inklusive Einbau meist zwischen 15.000 und 30.000 Euro, je nach Gebäude, Leistung und Aufwand. Einzelne Quellen nennen für aufwändige Fälle auch höhere Beträge. Es handelt sich um Richtwerte; der genaue Preis ergibt sich aus einem Angebot.

Was kostet eine Erdwärmepumpe?

Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) liegen wegen der Erdsondenbohrung inklusive Einbau grob bei 20.000 bis 40.000 Euro. Die Bohrung allein macht dabei je nach Tiefe und Boden etwa 5.000 bis 20.000 Euro aus (rund 50 bis 80 Euro pro Bohrmeter).

Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe?

Bisher waren über das KfW-Programm 458 bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich, bei förderfähigen Kosten bis 30.000 Euro (also maximal rund 21.000 Euro). Wichtig: Die Konditionen werden zum 21. Juli 2026 neu gefasst und können sich ändern. Aktuelle Sätze erfahren Sie direkt bei der KfW.

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Die Stromkosten liegen je nach Gebäude und Tarif grob bei 900 bis 1.800 Euro pro Jahr, die Wartung bei etwa 180 bis 280 Euro. Mit Photovoltaik und einem Wärmepumpentarif lassen sich die laufenden Kosten weiter senken.

Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?

Auch im Bestand sind Wärmepumpen oft sinnvoll, besonders mit ausreichender Dämmung und Heizflächen für niedrige Vorlauftemperaturen. Moderne Geräte erreichen höhere Vorlauftemperaturen und funktionieren häufig mit vorhandenen Heizkörpern. Ein Fachbetrieb prüft das im Einzelfall.

Wie finde ich einen geprüften Fachbetrieb?

Über AuftragsGlück stellen Sie kostenlos eine Anfrage und erhalten Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region. So vergleichen Sie in Ruhe Preis, Leistungsumfang und Beratung, bevor Sie sich entscheiden.

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