Zuletzt aktualisiert: November 2026 · Alle Preise inkl. MwSt. (Richtwerte)
Einen Sicherungskasten (Unterverteilung) zu erneuern kostet als Richtwert 800 bis 1.500 Euro inklusive Material und Einbau. Muss der komplette Zählerschrank getauscht werden, liegen die Kosten meist bei 2.000 bis 5.000 Euro. Wird die gesamte Hauptverteilung eines Einfamilienhauses erneuert, sind 3.000 bis 8.000 Euro realistisch. Einen fehlenden FI-Schalter nachzurüsten kostet dagegen nur etwa 150 bis 300 Euro.
Hier finden Sie alle Preise, typische Anzeichen für einen nötigen Tausch, ein Rechenbeispiel und Spartipps. Bei AuftragsGlück können Sie kostenlos Angebote von Elektro-Fachbetrieben aus Ihrer Region einholen.
Die Preise hängen vor allem davon ab, ob nur die Unterverteilung mit den Sicherungen getauscht wird oder auch der Zählerschrank mit dem Stromzähler. Alle Werte sind Richtwerte inklusive Material, Einbau und MwSt.
| Arbeit | Kosten (Richtwert) |
|---|---|
| Neuer Sicherungskasten (Unterverteilung) | 800–1.500 € |
| Zählerschrank komplett erneuern | 2.000–5.000 € |
| Hauptverteilung im Einfamilienhaus erneuern | 3.000–8.000 € |
| FI-Schutzschalter nachrüsten | 150–300 € |
| Zusätzlichen Stromkreis anlegen | 200–400 € |
| Stundensatz Elektriker | 45–65 € pro Stunde |
Gut zu wissen: Eine größere Unterverteilung mit 20–30 % freien Plätzen kostet etwas mehr, spart aber später Geld, wenn eine Wallbox, Wärmepumpe oder Photovoltaik dazukommt.
Ein alter Sicherungskasten ist nicht automatisch verboten. Ein Tausch ist aber sinnvoll oder nötig, wenn eines dieser Anzeichen zutrifft:
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Kostenlos Angebote erhaltenWohnung 75 m², alte Schraubsicherungen werden durch eine neue Unterverteilung mit Sicherungsautomaten und FI-Schalter ersetzt, 8 Stromkreise.
| Position | Kosten |
|---|---|
| Unterverteilung mit Automaten und FI-Schalter (Material) | 350–600 € |
| Einbau, Anschluss und Prüfung (ca. 8–12 Std.) | 400–750 € |
| Kleinmaterial, Anfahrt, Prüfprotokoll | 50–150 € |
| Gesamt (Richtwert) | 800–1.500 € |
Arbeiten am Sicherungskasten dürfen nur Elektro-Fachbetriebe ausführen. Am Zählerschrank darf zusätzlich nur ein Betrieb arbeiten, der beim örtlichen Netzbetreiber im Installateurverzeichnis eingetragen ist. Selbst Hand anlegen ist lebensgefährlich und kann den Versicherungsschutz kosten.
Nach dem Einbau prüft der Elektriker die Anlage und übergibt Ihnen ein Prüfprotokoll. Bewahren Sie es gut auf – Versicherungen und spätere Käufer fragen oft danach.
Ein neuer Sicherungskasten (Unterverteilung) kostet als Richtwert 800 bis 1.500 Euro inklusive Material und Einbau. Muss auch der Zählerschrank erneuert werden, sind 2.000 bis 5.000 Euro üblich.
Einen FI-Schutzschalter nachzurüsten kostet mit Einbau meist 150 bis 300 Euro. Das Bauteil selbst kostet etwa 30 bis 80 Euro.
Nicht automatisch. Ein Tausch ist aber dringend zu empfehlen bei Schraubsicherungen ohne FI-Schalter, bei Brandspuren, bei häufig springenden Sicherungen oder wenn eine Wallbox, Wärmepumpe oder PV-Anlage dazukommt.
Nein. Arbeiten am Sicherungskasten dürfen nur Elektro-Fachbetriebe ausführen, am Zählerschrank nur beim Netzbetreiber eingetragene Betriebe.
Eine neue Unterverteilung ist meist an einem Arbeitstag eingebaut. Für einen kompletten Zählerschrank mit Abstimmung beim Netzbetreiber sollten Sie mehrere Wochen Vorlauf einplanen.
Für Arbeiten im selbst genutzten Zuhause können Sie 20 % der Arbeits- und Fahrtkosten (nicht das Material) nach § 35a EStG von der Steuer abziehen – bis zu 1.200 € Steuerersparnis im Jahr. Voraussetzung: eine Rechnung mit getrennt ausgewiesenem Lohnanteil und Zahlung per Überweisung, nicht bar.