Wände streichen lassen – Kosten pro m² und Spartipps 2026

Wände streichen vom Maler kostet in Deutschland zwischen 7 und 20 Euro pro Quadratmeter Wandfläche. In diesem Preis sind Arbeitskosten, Material und Abdeckarbeiten in der Regel enthalten. Decken streichen ist etwas teurer und liegt bei 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter. Für eine komplette 3-Zimmer-Wohnung (75 m² Wohnfläche) zahlen Sie insgesamt zwischen 1.500 und 3.500 Euro – je nach Zustand der Wände und Qualität der Farbe.

Die größten Kostenfaktoren sind der Zustand der Wände, die gewählte Farbqualität und die Region. Mit ein paar einfachen Vorarbeiten können Sie 20–30 % der Kosten sparen. Bei AuftragsGlück erhalten Sie kostenlos Angebote von geprüften Malern aus Ihrer Region.

7–20 €/m²
Wände streichen
10–25 €/m²
Decken streichen
45–65 €/h
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Was kostet Wände streichen pro m²?

Die Kosten für Malerarbeiten werden in der Regel pro Quadratmeter Wandfläche berechnet – nicht pro Quadratmeter Wohnfläche. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn die Wandfläche ist deutlich größer als die Bodenfläche eines Raums.

Arbeit Kosten pro m² Was ist enthalten?
Wände streichen (Standard) 7–12 € Abdecken, Abkleben, 1× Anstrich, Dispersionsfarbe
Wände streichen (Premium) 12–20 € 2× Anstrich, hochwertige Farbe, Grundierung
Decke streichen 10–25 € Aufwändiger wegen Überkopfarbeit
Türen streichen (pro Stück) 70–150 € Schleifen, Grundieren, Lack, Zarge mit
Fensterrahmen streichen (pro Stück) 25–50 € Nur Holzfenster, kein Kunststoff
Heizkörper streichen (pro Stück) 50–100 € Speziallack, hitzbeständig
Sockelleisten streichen (pro m) 3–5 € Meistens im Wandpreis enthalten
Fassade streichen (außen) 25–50 € Gerüst extra, wetterfeste Farbe
Wichtig – Wandfläche ≠ Wohnfläche: Ein Raum mit 20 m² Wohnfläche hat bei 2,50 m Deckenhöhe rund 40–45 m² Wandfläche. Rechnen Sie also immer mit der Wandfläche, nicht mit der Wohnfläche, wenn Sie Maler-Angebote vergleichen.

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Was beeinflusst den Preis für Malerarbeiten?

Der Preis pro Quadratmeter kann stark schwanken. Diese Faktoren bestimmen, ob Sie eher am unteren oder oberen Ende der Preisspanne landen:

1. Zustand der Wände

Glatte, saubere Wände in gutem Zustand: ein Anstrich reicht, günstiger Preis. Risse, Löcher, Nikotin-Ablagerungen oder alte Tapeten: Vorarbeiten nötig, teurer. Schimmelbefall erfordert Spezialbehandlung und kann die Kosten verdoppeln.

2. Farbqualität und Farbtyp

Günstige Dispersionsfarbe: 2–4 € pro Liter, deckt oft nur bei 2 Anstrichen. Hochwertige Markenfarbe: 5–8 € pro Liter, deckt oft schon bei 1 Anstrich. Spezialfarben (Latexfarbe, Silikatfarbe, Schimmelschutz): 8–15 € pro Liter. Wichtig: Gute Farbe spart Arbeitszeit und damit Gesamtkosten.

3. Anzahl der Anstriche

Ein Anstrich reicht bei guter Farbe auf sauberem Untergrund. Bei farbigen Wänden, dunklen Farbtönen oder schlechtem Untergrund sind 2–3 Anstriche nötig – das verdoppelt die Arbeitszeit und den Farbverbrauch.

4. Deckenhöhe und Raumgeometrie

Standardhöhe (2,40–2,60 m): normaler Preis. Altbau (3,00–3,50 m): mehr Wandfläche und erschwerter Zugang – 10–20 % Aufpreis. Treppenhäuser, Dachschrägen und verwinkelte Räume kosten ebenfalls mehr.

5. Region und Saison

Großstädte (München, Hamburg, Frankfurt): 15–25 % teurer als der Durchschnitt. Ländliche Regionen: oft 10–20 % günstiger. Maler haben in den Wintermonaten (November–Februar) häufig freie Kapazitäten – dann sind Rabatte von 10–20 % möglich.

3 Kostenbeispiele: Zimmer, Wohnung, Haus

So viel kostet Streichen in der Praxis – drei typische Szenarien:

Einzelnes Zimmer (20 m²)

350–800 €

Wandfläche ca. 42 m² + Decke 20 m² = 62 m² Gesamtfläche. Nur Wände: 350–550 €. Wände + Decke: 550–800 €. Inkl. Abdecken, Abkleben und Farbe. Dauer: ca. 0,5–1 Tag.

3-Zimmer-Wohnung (75 m²)

1.500–3.500 €

Wandfläche ca. 150–180 m². Nur Wände: 1.500–2.400 €. Komplett (Wände, Decken, Türen): 2.800–3.500 €. Dauer: 2–4 Tage je nach Zustand und Umfang.

Einfamilienhaus (140 m²)

3.500–7.000 €

Wandfläche ca. 300–400 m². Nur Wände: 3.500–5.000 €. Komplett inkl. Decken, Türen, Treppenhaus: 5.000–7.000 €. Dauer: 4–7 Tage, oft mit 2 Malern.

Wandfläche berechnen – so geht's

Um Maler-Angebote zu vergleichen, müssen Sie Ihre Wandfläche kennen. So berechnen Sie sie richtig:

Formel: Wandfläche berechnen

Wandfläche = Umfang des Raums × Raumhöhe

Umfang = 2 × (Raumlänge + Raumbreite)

Beispiel: Raum 5 m × 4 m, Deckenhöhe 2,50 m
Umfang: 2 × (5 + 4) = 18 m
Wandfläche: 18 × 2,50 = 45 m²
Minus Fenster und Tür (ca. 3–5 m²): ca. 40–42 m² Streichfläche

Faustregel: Die Wandfläche eines Raums ist ungefähr das 2- bis 2,5-fache der Bodenfläche. Ein 20-m²-Zimmer hat also ca. 40–50 m² Wandfläche.

Wohnfläche Wandfläche ca. Kosten nur Wände Kosten komplett
40 m² (1-Zimmer) 80–100 m² 700–1.500 € 1.200–2.200 €
60 m² (2-Zimmer) 120–150 m² 1.100–2.200 € 1.800–3.000 €
75 m² (3-Zimmer) 150–180 m² 1.500–2.800 € 2.500–3.800 €
100 m² (4-Zimmer) 200–250 m² 2.000–3.500 € 3.200–5.000 €
140 m² (Haus) 300–400 m² 3.000–5.000 € 5.000–7.500 €

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Zusatzkosten: Tapete entfernen, Spachteln, Grundieren

Neben dem reinen Streichen fallen häufig Vorarbeiten an, die den Preis erhöhen:

Zusatzarbeit Kosten pro m² Wann nötig?
Alte Tapete entfernen 5–10 € Alte, mehrfach überstrichene Tapete
Risse und Löcher spachteln 5–15 € Bohrlöcher, Risse, Unebenheiten
Grundierung auftragen 3–5 € Saugender oder fleckiger Untergrund
Nikotinsperre 5–8 € Vergilbte Wände durch Rauchen
Schimmelbehandlung 15–30 € Schimmelbefall an Wänden
Tapezieren (statt Streichen) 10–25 € Wenn neue Tapete gewünscht wird
Zierstreifen / Akzentwand 15–30 € Zweifarbig, Muster, Kreativtechniken
Tipp: Fragen Sie im Angebot explizit nach, ob Vorarbeiten enthalten sind. Manche Maler geben niedrige Quadratmeterpreise an, berechnen Vorarbeiten aber extra – das kann den Endpreis um 30–50 % erhöhen.

Selbst streichen oder Maler beauftragen?

Streichen gehört zu den Arbeiten, die man grundsätzlich selbst machen kann. Aber lohnt es sich wirklich?

Kriterium Selbst streichen Maler beauftragen
Kosten (75-m²-Wohnung) 300–600 € (Material) 1.500–3.500 € (alles inkl.)
Zeitaufwand 3–5 Tage (Laie) 2–3 Tage (Profi)
Ergebnis Gut bis befriedigend Professionell, gleichmäßig
Vorbereitung Selbst einkaufen, abdecken Alles vom Maler
Gewährleistung Keine Ja, auf Mängel
Geeignet für Einfache Räume, 1 Farbe Ganze Wohnung, Altbau, Spezialarbeiten
Unser Rat: Einfache Räume mit glatten Wänden können Sie selbst streichen. Sobald Decken, Treppenhäuser, Altbauhöhen, Schimmel oder Vorarbeiten ins Spiel kommen, lohnt sich der Profi. Kompromiss: Machen Sie die Vorarbeiten (Abdecken, Möbel rücken, Löcher spachteln) selbst und lassen Sie den Maler nur streichen – das spart 20–30 %.

7 Spartipps für günstigere Malerarbeiten

1. Vorarbeiten selbst erledigen

Möbel aus dem Raum räumen, Boden und Steckdosen abdecken, Löcher und kleine Risse selbst zuspachteln. Das spart dem Maler 1–2 Stunden pro Raum und reduziert die Rechnung um 20–30 %.

2. In der Nebensaison streichen lassen

November bis Februar ist für Maler die ruhigste Zeit. Viele Betriebe bieten dann Rabatte von 10–20 % an oder haben kurzfristig freie Termine. Fragen Sie gezielt nach Winterpreisen.

3. Mehrere Angebote vergleichen

Holen Sie mindestens 3 Angebote ein. Die Preisunterschiede zwischen Malerbetrieben können 30 % und mehr betragen. Achten Sie darauf, dass die Angebote den gleichen Leistungsumfang abdecken (Vorarbeiten, Farbqualität, Anstriche).

4. Farbe selbst kaufen

Manche Maler berechnen einen Aufschlag auf Material. Fragen Sie, ob Sie die Farbe selbst besorgen können. Im Baumarkt oder online sind Markenfarben oft 20–30 % günstiger. Aber: Klären Sie die benötigte Menge vorher genau mit dem Maler ab.

5. Gute Farbe wählen – spart Anstriche

Hochwertige Farbe mit Deckkraftklasse 1 deckt oft schon beim ersten Anstrich. Billige Farbe braucht 2–3 Anstriche. Der Mehrpreis für gute Farbe (ca. 3 € pro Liter) spart eine komplette Arbeitsschicht – das rechnet sich fast immer.

6. Alle Räume auf einmal streichen

Wer die ganze Wohnung auf einmal streichen lässt, zahlt weniger pro Quadratmeter als bei einzelnen Räumen. Der Maler spart Anfahrt, Auf- und Abbau und kann effizienter arbeiten. Fragen Sie nach einem Paketpreis.

7. Handwerkerkosten von der Steuer absetzen

Sie können 20 % der Arbeitskosten (nicht Material) als Handwerkerleistung steuerlich geltend machen – maximal 1.200 Euro pro Jahr. Voraussetzung: Die Rechnung wird per Überweisung bezahlt und weist Arbeits- und Materialkosten getrennt aus.

Guten Maler finden – Checkliste

So erkennen Sie einen seriösen Malerbetrieb:

Vor der Beauftragung prüfen

Gewerbeanmeldung vorhanden? Haftpflichtversicherung? Meisterbetrieb oder eingetragener Maler? Referenzen oder Bewertungen online? Bei AuftragsGlück werden alle Dienstleister geprüft, bevor sie Angebote abgeben können.

Im Angebot achten auf

Sind alle Positionen aufgeschlüsselt (Vorarbeit, Streichen, Material, Anfahrt)? Ist die Farbqualität angegeben? Wie viele Anstriche sind enthalten? Sind Fenster- und Türrahmen mit eingeschlossen oder extra? Gibt es einen Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?

Warnsignale

Keine schriftlichen Angebote. Barzahlung ohne Rechnung verlangt. Preis deutlich unter 7 € pro m² – dann wird oft an Material oder Vorarbeit gespart. Keine Gewährleistung auf die Arbeit. Keine Haftpflichtversicherung.

Häufige Fragen zu Malerarbeiten und Kosten

Was kostet Wände streichen vom Maler pro m²?

Wände streichen vom Maler kostet zwischen 7 und 20 Euro pro Quadratmeter Wandfläche. Im Preis sind in der Regel Abdeckarbeiten, Farbe und ein Anstrich enthalten. Bei schlechtem Wandzustand oder Premium-Farben liegt der Preis am oberen Ende. Decken streichen kostet 10–25 Euro pro Quadratmeter.

Was kostet es, eine Wohnung komplett streichen zu lassen?

Eine 3-Zimmer-Wohnung (75 m² Wohnfläche) komplett streichen lassen kostet zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Nur Wände: 1.500–2.400 Euro. Mit Decken, Türen und Fensterrahmen: 2.800–3.500 Euro. Die Kosten hängen vom Zustand der Wände, der Farbqualität und der Region ab.

Wie berechne ich die Wandfläche zum Streichen?

Wandfläche = Umfang des Raums × Deckenhöhe. Den Umfang berechnen Sie als 2 × (Länge + Breite). Beispiel: Ein 5 × 4 m großer Raum mit 2,50 m Höhe hat 45 m² Wandfläche. Ziehen Sie ca. 3–5 m² für Fenster und Türen ab. Faustregel: Wandfläche ≈ 2 bis 2,5 × Bodenfläche.

Wie viel kostet ein Maler pro Stunde?

Der Stundensatz eines Malers liegt in Deutschland zwischen 45 und 65 Euro pro Stunde. In Großstädten kann er bis zu 75 Euro betragen. Im Stundensatz sind Betriebskosten, Versicherung, Werkzeug und Anfahrt enthalten. Die meisten Maler rechnen jedoch pro Quadratmeter ab, nicht pro Stunde.

Kann ich die Malerkosten von der Steuer absetzen?

Ja. Sie können 20 % der Arbeitskosten für Handwerkerleistungen steuerlich geltend machen – maximal 1.200 Euro Steuerersparnis pro Jahr. Voraussetzung: Die Arbeiten werden in Ihrer selbst genutzten Wohnung oder Ihrem Haus durchgeführt und per Überweisung bezahlt. Materialkosten sind nicht absetzbar.

Lohnt es sich, selbst zu streichen?

Für einfache Räume mit glatten Wänden ja – Sie sparen 60–80 % der Kosten. Bei Decken, Treppenhäusern, Altbauhöhen oder wenn Vorarbeiten nötig sind, lohnt sich der Profi. Ein guter Kompromiss: Vorarbeiten selbst machen (Abdecken, Möbel rücken, Löcher spachteln), Streichen vom Maler.

Wie finde ich einen günstigen und guten Maler?

Holen Sie mindestens 3 Angebote ein und vergleichen Sie den Leistungsumfang, nicht nur den Preis. Achten Sie auf Gewerbeanmeldung, Haftpflichtversicherung und Bewertungen. Bei AuftragsGlück können Sie kostenlos einen Auftrag einstellen und erhalten Angebote von geprüften Malern aus Ihrer Region.

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