Eine neue Terrasse kostet je nach Material und Größe zwischen 80 und 250 Euro pro Quadratmeter inklusive Unterkonstruktion und Verlegung. Für eine 20-m²-Terrasse zahlen Sie also zwischen 1.600 und 5.000 Euro. Holz und WPC sind die beliebtesten Materialien, Naturstein und Beton die langlebigsten.
Die größten Kostenfaktoren sind das Material, der Untergrund (muss evtl. vorbereitet werden) und ob die Terrasse erhöht, ebenerdig oder als Dachterrasse gebaut wird. Im Frühjahr sind die Preise am höchsten – wer im Herbst beauftragt, spart oft 10–20 %.
Komplettpreise pro m² inklusive Unterkonstruktion, Verlegung und Materialkosten:
| Material | Kosten pro m² | Lebensdauer | Pflege |
|---|---|---|---|
| Holz (Douglasie) | 80–140 € | 10–15 Jahre | Jährlich ölen |
| Holz (Bangkirai/Cumaru) | 120–180 € | 20–30 Jahre | Jährlich ölen |
| WPC (Holz-Kunststoff) | 90–200 € | 20–30 Jahre | Kaum Pflege |
| Betonplatten | 60–120 € | 30+ Jahre | Keine |
| Naturstein (Granit, Basalt) | 100–250 € | 50+ Jahre | Keine |
| Feinsteinzeug (Keramik) | 90–200 € | 30+ Jahre | Kaum Pflege |
Beliebteste Wahl: WPC-Dielen bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sehen aus wie Holz, brauchen aber kaum Pflege und sind splitterfrei – ideal für Familien mit Kindern.
Neben dem Belag fallen je nach Situation weitere Kosten an:
| Posten | Kosten | Wann nötig? |
|---|---|---|
| Erdaushub und Verdichtung | 15–30 €/m² | Bei ebenerdiger Terrasse immer |
| Schotterbett/Fundament | 10–25 €/m² | Bei Steinbelag immer |
| Unterkonstruktion (Holz/Alu) | 15–40 €/m² | Bei Holz- und WPC-Belag |
| Entwässerung/Drainage | 500–1.500 € | Bei Terrasse am Haus (Schutz vor Staunässe) |
| Stufen / Niveauausgleich | 200–800 € pro Stufe | Bei Höhenunterschied zum Garten |
| Randsteine / Einfassung | 15–35 € pro lfm | Sauberer Abschluss |
| Beleuchtung (LED-Spots) | 300–1.000 € | Optional, aber wertsteigernd |
WPC oder Holz, ebenerdiger Aufbau, Standarduntergrund. Typisch für Reihenhäuser und kleine Gärten.
WPC oder Naturstein, inkl. Erdarbeiten und Entwässerung. Die beliebteste Größe für Einfamilienhäuser.
Premium-Material, Stufen, Beleuchtung, evtl. Überdachung. Großzügiger Wohnbereich im Freien.
Natürliche Optik, warm unter den Füßen, angenehm barfuß. Muss jährlich geölt werden, sonst vergraut das Holz (was manche Leute mögen). Douglasie ist das günstigste Terrassenholz. Lebensdauer mit Pflege: 10–15 Jahre.
Extrem hart und langlebig (20–30 Jahre), natürlich resistent gegen Pilze und Insekten. Teurer als heimisches Holz. Achten Sie auf FSC-Zertifizierung für nachhaltige Herkunft.
Mix aus Holzfasern und Kunststoff. Splitterfrei, farbecht, pflegeleicht. Wird nicht so heiß wie reiner Kunststoff. Große Farbauswahl. Beliebtestes Terrassenmaterial in Deutschland.
Extrem langlebig (50+ Jahre), frostsicher, kein Pflegen nötig. Teuer in der Anschaffung, aber quasi wartungsfrei. Schwer – braucht ein solides Fundament.
Im Frühjahr haben Garten- und Landschaftsbauer Hochsaison. Wer im Herbst/Winter bestellt, spart 10–20 % und bekommt schneller einen Termin.
Preisunterschiede von 30–50 % sind normal. Über AuftragsGlück erhalten Sie kostenlos mehrere Angebote aus Ihrer Region.
Aushub und Verdichtung sind körperlich anstrengend, aber keine Raketenwissenschaft. Spart 300–600 € bei einer 20-m²-Terrasse.
Heimische Douglasie kostet die Hälfte von Bangkirai. Hält mit Pflege 10–15 Jahre. Gut genug für die meisten Terrassen.
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Jetzt Terrassenbauer findenIn den meisten Bundesländern ist eine ebenerdige Terrasse genehmigungsfrei. Erhöhte Terrassen (ab ca. 1 m Höhe) oder überdachte Terrassen können genehmigungspflichtig sein. Fragen Sie sicherheitshalber bei Ihrer Gemeinde nach.
Douglasie: 10–15 Jahre, WPC: 20–30 Jahre, Tropenholz: 20–30 Jahre, Naturstein: 50+ Jahre. Die Unterkonstruktion ist oft der limitierende Faktor – achten Sie auf qualitative Unterkonstruktion aus Aluminium oder druckimprägniertem Holz.
In der Anschaffung ist heimisches Holz (Douglasie) günstiger. Über die gesamte Lebensdauer gerechnet ist WPC oft günstiger, weil die jährliche Pflege (Ölen, Schleifen) entfällt.
Grundsätzlich ja, besonders bei Holz- und WPC-Terrassen mit Klicksystem. Die Erdarbeiten und die Unterkonstruktion erfordern aber handwerkliches Geschick. Fehler bei der Entwässerung können zu Feuchtigkeitsschäden am Haus führen.
Technisch geht es von März bis November (frostfrei). Die besten Preise bekommen Sie im Herbst/Winter, wenn die Handwerker weniger ausgelastet sind. Bestellen Sie im Winter, Bau im Frühjahr – so haben Sie die Terrasse zum Sommer fertig.