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Kellerdecke dämmen Kosten 2026 – Was kostet die Kellerdeckendämmung pro m²?

Die Kellerdecke zu dämmen kostet als Richtwert 15–45 Euro pro Quadratmeter an Material und 40–80 Euro pro Quadratmeter mit Montage durch den Fachbetrieb. Günstig sind EPS-Platten (Styropor) ab rund 15 €/m² Material, teurer sind Stein- bzw. Mineralwolle oder PIR-Platten. Für ein Einfamilienhaus mit rund 80 m² Kellerdecke liegen die Gesamtkosten meist bei 2.000–6.000 Euro. Die Kellerdeckendämmung gehört zu den günstigsten Energiesparmaßnahmen überhaupt – die Räume darüber werden spürbar wärmer, der Fußboden im Erdgeschoss fühlt sich behaglicher an.

In dieser Übersicht finden Sie alle Preise nach Dämmstoff, den Unterschied zwischen Eigenleistung und Fachbetrieb, die Förderung 2026, Rechenbeispiele und Spartipps. Bei AuftragsGlück können Sie kostenlos Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region einholen und vergleichen.

15–45 €/m²
Material (je nach Dämmstoff)
40–80 €/m²
Mit Montage vom Fachbetrieb
2.000–6.000 €
Einfamilienhaus (ca. 80 m²)
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Kellerdecke dämmen Kosten im Überblick

Die Kellerdeckendämmung wird von unten an die Kellerdecke angebracht – meist werden Dämmplatten direkt an die Decke geklebt oder gedübelt. Der Preis hängt vor allem vom Dämmstoff, der Dämmstärke und davon ab, ob Sie selbst dämmen oder einen Fachbetrieb beauftragen. Die folgenden Werte sind Richtwerte inklusive Material und Arbeit.

AusführungRichtwert pro m²Hinweis
Material EPS/Styropor15–20 €/m²Günstigster Dämmstoff
Material Mineral-/Steinwolle35–45 €/m²Nicht brennbar, schallschluckend
Material PIR-Platten20–30 €/m²Dünner bei gleicher Wirkung
Montage / Arbeitsleistung25–35 €/m²Kleben oder Dübeln
Komplett mit Fachbetrieb40–80 €/m²Material + Montage
Kurz gesagt: Wer Styropor wählt und selbst anbringt, kommt am günstigsten weg. Mineralwolle ist teurer, dafür nicht brennbar und besser gegen Schall. Für die Förderung ist eine ausreichende Dämmstärke (U-Wert-Vorgabe) wichtig.

Kosten nach Dämmstoff

Der Dämmstoff bestimmt den Preis und die Eigenschaften. Diese Materialien sind bei der Kellerdeckendämmung üblich:

DämmstoffMaterial pro m²Eigenschaft
EPS (Styropor)15–20 €/m²Günstig, leicht, einfach zu verarbeiten
PIR / PUR20–30 €/m²Sehr gute Dämmwirkung, dünnere Platten
Mineral-/Steinwolle35–45 €/m²Nicht brennbar, guter Schallschutz
Holzfaser30–50 €/m²Ökologisch, diffusionsoffen

Wichtig ist die verbleibende Raumhöhe im Keller: Ist die Decke niedrig, lohnen sich dünnere Hochleistungsplatten (PIR) trotz höherem Preis, weil sie bei gleicher Wirkung weniger auftragen.

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Ablauf & Methoden der Kellerdeckendämmung

In den meisten Kellern werden die Dämmplatten von unten an die Decke geklebt und zusätzlich gedübelt – das ist schnell, sauber und ohne großen Eingriff möglich. Bei unebenen Decken oder wenn Leitungen und Rohre im Weg sind, kommt eine Unterkonstruktion mit Einblas- oder Klemmdämmung zum Einsatz. Rund um Rohre und Ecken muss sauber gearbeitet werden, damit keine Wärmebrücken bleiben.

Gut zu wissen: Die Kellerdeckendämmung ist eine der wenigen Maßnahmen, die auch für geübte Heimwerker gut selbst machbar ist – zumindest bei glatter Decke und wenig Hindernissen. Bei niedrigen Räumen oder vielen Leitungen ist der Fachbetrieb die bessere Wahl.

Förderung für die Kellerdeckendämmung 2026

Die Kellerdeckendämmung ist als Einzelmaßnahme über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig. Über das BAFA gibt es einen Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, alternativ lassen sich die Kosten steuerlich absetzen.

FörderwegHöhe (Richtwert)Wichtige Bedingung
BAFA-Zuschuss (Grundförderung)15 %Antrag vor Auftragsvergabe, geforderter U-Wert
+ iSFP-Bonus (Sanierungsfahrplan)+5 %Individueller Sanierungsfahrplan liegt vor
Steuerliche Abschreibung (Alternative)20 % über 3 JahreSelbst genutztes Wohneigentum
Wichtig: Für die Förderung muss die Dämmung einen vorgegebenen Wärmeschutz erreichen (U-Wert), und der Antrag ist vor Beginn der Arbeiten zu stellen. Fördersätze und Bedingungen können sich ändern – prüfen Sie Ihren konkreten Fall vorab mit einem Fachbetrieb oder Energieberater.

Kostenbeispiele aus der Praxis

Beispiel 1: EPS in Eigenleistung, 80 m²

Glatte Kellerdecke, Styroporplatten selbst geklebt und gedübelt – nur Materialkosten.

80 m² × ca. 18 €/m² (Material)ca. 1.440 €
Gesamt (Richtwert)1.300–1.800 €

Beispiel 2: Fachbetrieb mit EPS, 80 m²

Komplette Ausführung durch den Betrieb inklusive Material und Montage.

80 m² × ca. 45 €/m²ca. 3.600 €
Gesamt (Richtwert)3.200–4.500 €

Beispiel 3: Fachbetrieb mit Mineralwolle, 80 m²

Nicht brennbare Steinwolle inklusive Montage – die hochwertigere Variante.

80 m² × ca. 78 €/m²ca. 6.240 €
Gesamt (Richtwert)5.500–6.800 €

Selber dämmen oder Fachbetrieb?

Das Ankleben von Dämmplatten an eine glatte, gut zugängliche Kellerdecke ist für Heimwerker gut machbar und spart die Arbeitskosten. Sobald die Decke uneben ist, viele Leitungen verlaufen oder eine Unterkonstruktion nötig wird, lohnt sich der Fachbetrieb – auch, weil eine saubere Ausführung ohne Wärmebrücken über die tatsächliche Ersparnis entscheidet. Für die Förderung ist zudem meist ein Fachunternehmen und ein bestimmter U-Wert erforderlich.

Häufige Fragen zur Kellerdeckendämmung

Was kostet es, die Kellerdecke zu dämmen?

Als Richtwert kostet die Kellerdeckendämmung 15–45 €/m² an Material und 40–80 €/m² mit Montage durch den Fachbetrieb. Für ein Einfamilienhaus mit rund 80 m² Kellerdecke ergeben sich meist 2.000–6.000 €, je nach Dämmstoff.

Welcher Dämmstoff ist am günstigsten?

Am günstigsten ist EPS (Styropor) mit rund 15–20 €/m² Material. Mineral- bzw. Steinwolle kostet mit 35–45 €/m² mehr, ist dafür nicht brennbar und dämmt den Schall besser. PIR-Platten sind ein Kompromiss und bei niedrigen Kellern sinnvoll, weil sie dünner sind.

Kann ich die Kellerdecke selbst dämmen?

Bei einer glatten, gut zugänglichen Decke ist das Ankleben der Dämmplatten für Heimwerker gut machbar und spart die Arbeitskosten. Bei unebenen Decken, vielen Leitungen oder wenn eine Förderung genutzt werden soll, ist der Fachbetrieb die bessere Wahl.

Wird die Kellerdeckendämmung gefördert?

Ja. Über die BEG gibt es einen BAFA-Zuschuss von 15 % auf die förderfähigen Kosten, mit individuellem Sanierungsfahrplan zusätzlich 5 %. Alternativ lassen sich 20 % der Kosten über drei Jahre steuerlich absetzen. Voraussetzung ist ein vorgegebener U-Wert und der Antrag vor Auftragsvergabe.

Lohnt sich die Kellerdeckendämmung?

In den meisten Fällen ja: Sie ist eine der günstigsten Dämmmaßnahmen, senkt die Heizkosten und macht den Fußboden im Erdgeschoss spürbar wärmer. Weil die Kosten niedrig sind, amortisiert sie sich oft schon nach wenigen Jahren.

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