Ein Balkonkraftwerk kostet als Standard-Set mit 800 Watt als Richtwert 250 bis 500 Euro, mit Stromspeicher 700 bis 1.400 Euro. Größere Sets mit bis zu 2.000 Watt Modulleistung liegen bei 1.000 bis 1.700 Euro. Seit 2023 gilt für Solarmodule und Zubehör der Mehrwertsteuersatz von 0 %, die Preise sind Endpreise. Eine 800-Watt-Anlage erzeugt je nach Standort rund 600 bis 900 Kilowattstunden im Jahr und spart so bis zu etwa 300 Euro Stromkosten – die Anschaffung amortisiert sich meist nach 3 bis 5 Jahren.
In dieser Übersicht finden Sie alle Preise, die aktuellen Regeln 2026, die Anmeldung, die Ersparnis und wann sich eine Montage durch den Fachbetrieb lohnt. Bei AuftragsGlück können Sie kostenlos Angebote für die fachgerechte Montage aus Ihrer Region einholen und vergleichen.
Der Preis hängt von der Modulanzahl, der Leistung und davon ab, ob ein Stromspeicher dabei ist. Die folgenden Werte sind Richtwerte für komplette Sets inklusive Modulen, Wechselrichter und Halterung. Dank 0 % Mehrwertsteuer auf Solaranlagen sind es Endpreise.
| Set | Richtwert | Beschreibung |
|---|---|---|
| Standard-Set (800 W, 2 Module) | 250–500 € | Die häufigste Variante |
| Set mit Stromspeicher | 700–1.400 € | Strom auch abends nutzen |
| Maxi-Set (bis 2.000 W Module) | 1.000–1.700 € | Mehr Ertrag, 4 Module |
| Montage durch Fachbetrieb (optional) | je nach Aufwand | Bei Fassade, Ziegeldach, Höhe |
Für Balkonkraftwerke (steckerfertige Solaranlagen) gelten seit den letzten Gesetzesänderungen einfachere Regeln. Das Wichtigste im Überblick:
| Punkt | Regelung |
|---|---|
| Leistung Wechselrichter | maximal 800 Watt |
| Modulleistung gesamt | bis 2.000 Watt pro Stromzähler |
| Anschluss | Über Steckdose möglich (Schuko üblich) |
| Stromzähler | Rückwärtslaufende Zähler werden getauscht (Netzbetreiber) |
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Kostenlos Angebote erhaltenDie Anmeldung eines Balkonkraftwerks ist deutlich vereinfacht worden: Sie erfolgt nur noch im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die frühere zusätzliche Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber entfällt. Die Registrierung ist kostenlos und in wenigen Minuten erledigt. Läuft Ihr alter Zähler rückwärts, tauscht ihn der Netzbetreiber gegen einen geeigneten aus.
Wie viel ein Balkonkraftwerk spart, hängt von Standort, Ausrichtung und davon ab, wie viel vom erzeugten Strom Sie direkt selbst verbrauchen. Als Richtwerte:
| Kennzahl | Richtwert |
|---|---|
| Jahresertrag (800 W) | ca. 600–900 kWh |
| Ersparnis pro Jahr | bis ca. 300 € |
| Amortisation | ca. 3–5 Jahre |
Am meisten sparen Sie, wenn Sie den Strom direkt dann verbrauchen, wenn die Sonne scheint – etwa Kühlschrank, Router oder Waschmaschine tagsüber. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch, kostet aber mehr.
Ein einfaches Balkonkraftwerk am Balkongeländer lässt sich oft selbst aufstellen und über die Steckdose anschließen. Ein Fachbetrieb lohnt sich, wenn die Module an der Fassade, auf einem Ziegel- oder Flachdach oder in Höhe montiert werden, wenn ein fester Anschluss (statt Steckdose) gewünscht ist oder wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen. Die fachgerechte Befestigung ist gerade bei Wind und Höhe wichtig – hier zählt Sicherheit vor dem Sparen.
Ein Standard-Set mit 800 Watt kostet als Richtwert 250–500 €, ein Set mit Stromspeicher 700–1.400 € und ein Maxi-Set mit bis zu 2.000 Watt Modulleistung 1.000–1.700 €. Dank 0 % Mehrwertsteuer auf Solaranlagen sind das Endpreise.
Eine 800-Watt-Anlage erzeugt je nach Standort rund 600–900 kWh pro Jahr und spart damit bis zu etwa 300 € Stromkosten. Die Anschaffung amortisiert sich meist nach 3–5 Jahren, je nachdem, wie viel Strom Sie direkt selbst verbrauchen.
Ja, aber nur einmal und einfach: Die Anmeldung erfolgt im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die frühere zusätzliche Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt. Die Registrierung ist kostenlos.
Der Wechselrichter darf maximal 800 Watt ins Hausnetz einspeisen, die installierte Modulleistung bis zu 2.000 Watt pro Stromzähler betragen. So lässt sich auch bei wenig Sonne mehr Ertrag erzielen.
Am Balkongeländer ist die Montage oft selbst machbar. Bei Fassade, Ziegel- oder Flachdach, in der Höhe oder bei festem Anschluss ist der Fachbetrieb die sichere Wahl – die stabile Befestigung ist gerade bei Wind wichtig.